GESUND – AUCH WENN NICHT MEHR ALLES GEHT

Teilhabe von Beschäftigten mit gesundheitsbedingten Arbeitseinschränkungen in Betrieben

Teilhabe bedeutet für uns, dass sich alle Mitarbeiter in einem Unternehmen als Teil dieses sehen und dass sie Anerkennung, Vertrauen und Wertschätzung erfahren. Mit der Stärkung dieses Zugehörigkeitsgefühl stärkt sich die Bindung an die Betriebe. Mit unserem Teilprojekt fördern wir die Teilhabe von leistungsgewandelten Beschäftigten. Das sind Mitarbeiter, die aufgrund gesundheitlicher Einschränkungen auf ihrem bisherigen Arbeitsplatz nicht mehr so arbeiten können, wie sie es einmal konnten.

Viele Faktoren tragen zur Stabilisierung und Förderung der Gesundheit von Mitarbeitern im Unternehmen bei. Jedoch stehen leistungsgewandelte Beschäftigte häufig vor zahlreichen individuellen und strukturellen Hürden, die ihnen die Möglichkeit zur aktiven Teilhabe in ihrem Arbeitsleben verstellen und sie „krank machen“.

Unsere Praxishilfe unterstützt betriebliche Verantwortliche bei der Einführung teilhabefördernder Maßnahmen in ihren Unternehmen. Unser Ziel dabei ist es, bei leistungsgewandelten Beschäftigten folgende Aspekte der sozialen Teilhabe und des Gesundheitsverhaltens zu aktivieren:

  • Stärkung der körperlichen und mentalen Gesundheit
  • Einbindung in Kommunikations- und Entscheidungsprozesse
  • Stärkung der Eigenverantwortung und Selbstbestimmung
  • individuelle Anpassung der Arbeitsaufgaben
  • Hilfen zur Erhaltung eines Arbeitsplatzes
  • Hilfen zur Schaffung eines neuen Arbeitsplatzes

Das Konzept unserer Praxishilfe sieht hier eine Begleitung durch Sherpas vor, die gesundheitlich eingeschränkten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern als geschulte Vertrauenspersonen zur Seite stehen. Darüber hinaus sorgen eine verbindliche Charta, leitfadengestützte Mitarbeitergespräche und moderierte Austauschgruppen für den Ausbau und die Erweiterung der Teilhabe.

Praxishilfen

Handbuch zur Teilhabeförderung