Erfahrungsberichte aus den Projekten

Gesund Lernen

Gemeinsam Lernen als Chance

Praxishilfen für gemeinsames Lernen

Im Schuljahr 2016/2017 wurde die Posterausstellung „Dazugehören“ in 10 Thüringer Schulen ausgestellt und die Übungsbox mit vielen spannenden kleinen Übungen für den Unterricht in über 40 Klassen eingesetzt.

Inzwischen bekamen wir viele positive Reaktionen sowohl von Schülerinnen und Schülern als auch von den Lehrkräften. „Ich hätte nicht gedacht, dass die Übungen so gut funktionieren und Spaß machen“, berichtet eine beteiligte Lehrerin. Eine andere Lehrerin schreibt: „Das mit den Boxen läuft in meiner Klasse super. Meine Schüler machen nicht nur begeistert mit, sie freuen sich sogar oft schon auf die nächste Übung“. „Ist diese Posterausstellung extra für uns?“ staunte ein Schüler, als er den Aufbau der Ausstellung beobachtete. Ein Leiter einer Partnereinrichtung äußert: „Ich habe schon direkt ein Lieblingsposter: die Botschaft ‚Verpass nicht dein Leben‘ zum Umgang mit Handys ist direkt hängen geblieben.“ Eine Schülerin wünschte sich die Übungsbox sogar zu Weihnachten und fand besonders gut, dass es bei den etwas peinlichen Themen viele Links zum Herunterladen von Material gab, das sie sich zuhause in aller Ruhe durchlesen konnte. So viel positive Resonanz motiviert auch uns für die kommenden Schritte im Teilprojekt „Gemeinsam Lernen als Chance“

Nun werten wir die Fragebögen aus und bereiten die Transferphase vor, um das Projekt und die qualitätsgesicherten Praxishilfen an viele weitere Schulen in Thüringen und deutschlandweit zu bringen.

 

 

Netzwerke für Bildungsübergänge

Runder Tisch für gelingende Übergänge

Was ist das Besondere am Übergang vom Kindergarten in die Schule, am Übergang von einer Schule in die weiterführende und auch am Übergang in die Berufsausbildung bzw. Arbeitswelt? Was bedeuten diese Übergänge für Kinder mit einer Behinderung, für ihre Eltern, Lehrer und Betreuer? Was wird von den Schulen, Ämtern und Vereinen in Jena bereits angeboten, um die Übergänge zu erleichtern? Könnte eine Konferenz zur Übergangsgestaltung eine Unterstützung sein?  Wie, wann und mit wem müsste sie stattfinden, um allen Beteiligten den Übergang zu erleichtern?

Mit diesen Fragen sind wir in zahlreiche Interviews mit Lehrern, Eltern und Mitarbeitern verschiedener Ämter, Institutionen und Vereine gegangen. In den Gesprächen wurden wir mit der gesamten Bandbreite an Fragestellungen, Herausforderungen  und Schwierigkeiten zum Thema schulische Inklusion konfrontiert. Sehr unterschiedlich wird die aktuelle Situation erlebt und damit umgegangen:  „Ich habe den Eindruck, es ist viel zu schnell übergestülpt worden, unvorbereitet in die Schulen hineingeworfen worden.“ sagt eine Lehrerin und ein Lehrer meint: „„Es gibt ja so Kinder, wo man sagt, für die ist es jetzt echt gut, die sind auch wirklich richtig in der Klasse drin, aber ich sehe auch oft die Grenze dessen, wo ich manchmal denke, ob das wirklich so gut ist?“ Ein Kollege gibt zu bedenken: „Da glaube ich, sind die Lehrer in ihrer Ausbildung gar nicht so darauf vorbereitet. ... Wir bemühen uns sehr stark, können noch nicht immer von Inklusion sprechen, es ist auch teilweise Integration.“

Auch wenn an den Jenaer Schulen große Unterschiede in der Umsetzung inklusiver Konzepte zu beobachten sind, so wurde die Vorreiterrolle der Stadt Jena allgemein betont. Das Thema Übergänge wurde von allen, auch seitens der Stadt und des Schulamtes als ein wichtiges Thema gesehen: „Ich glaube es wäre wirklich gut, wenn es einfach so eine Verpflichtung, Festlegung, Vereinbarung, dass es so eine Übergangskonferenz gibt.“ Allerdings hörten wir auch häufig die Forderung: „„Da müsste es auch noch mal andere personelle Ressourcen in Schule geben.“

Durch die Auswertung der Interviews konnten wir vier Faktoren identifizieren, die gegeben sein müssen, damit ein Kind mit einer Behinderung einen Schul- oder Einrichtungswechsel erfolgreich bewältigen kann: 1. Positive Haltung der Lehrer und Betreuer zum Thema Inklusion, 2. Systematisierung der Unterstützungsmöglichkeiten in der Kommune, 3. Strukturierung des Übergangsprozesses aus Lehrer- und aus Elternperspektive und 4. Funktionierende Kooperationen

„Die Erfahrungen und Beobachtungen aus den Gesprächen sind ausgewertet und in eine Praxishilfe eingeflossen. Diese soll es dem pädagogischen Personal an Schulen erleichtern, Übergangskonferenzen selbständig durchzuführen. Im nächsten Schritt soll diese Praxishilfe mit Pädagogen diskutiert und in konkreten Einzelfällen getestet werden.

 

 

Gesunde Lehrkräfte durch Gemeinschaft

Netzwerke für gesunde Lehrkräfte

Im Oktober 2015 ist das Lehrergesundheitsnetzwerk des VorteilJena - Teilprojekts 3 „Gesunde Lehrkräfte durch Gemeinschaft“ angelaufen. Lehrkräfte aus drei Jenaer Schulen treffen sich regelmäßig, um sich mithilfe der Methode der kollegialen Fallberatung über herausfordernde Situationen in ihrem Lehrerberuf und Schulalltag auszutauschen und gemeinsam Lösungsstrategien zu entwickeln. Ergänzend bilden sie sich durch Kurzvorträge und Arbeitsmaterialien zum Thema Lehrergesundheit gemeinsam fort.

Zwei von insgesamt sechs Treffen im Schuljahr 2015/2016 haben bislang stattgefunden. Die Resonanz ist sehr gut. Die teilnehmenden Lehrkräfte sind motiviert, die Stimmung während der Netzwerktreffen ist engagiert, vertrauensvoll und heiter, so dass die Netzwerkgruppe langsam zusammenwächst. Im Rahmen des vorweihnachtlichen Netzwerktreffens haben die TeilnehmerInnen angeleitet durch die Projektmitarbeiter das erste Mal die Methode der kollegialen Fallberatung erfolgreich ausprobiert. Besonders hilfreich, so die Fallgeberin, ist nicht nur die gemeinsame Reflexion der persönlichen Problemlagen, sondern auch, dass durch die Perspektivenvielfalt der KollegInnen alltagsnahe Lösungsstrategien entwickelt werden können. „Ich bin immer wieder erstaunt, dass trotz der Einfachheit der Methode so gute Ergebnisse erzielbar sind“, sagt eine beteiligte Lehrerin. Aber auch die als Arbeitsmaterialien bereitgestellten Karteikarten mit Reflexionsübungen kommen gut an: „Es ist gar nicht so einfach, die komplexen Herausforderungen des Lehrerberufs auf so praktikable Reflexionsaufgaben runter zu brechen“. 

In diesem Schuljahr werden bis Mai 2016 noch vier weitere Netzwerksitzungen stattfinden. Die Teilnahme am Netzwerk ist beim ThiLLM (Thüringer Institut für Lehrerfortbildung) als Fortbildung anerkannt und wird zertifiziert. Die Arbeitsmaterialien, die in diesem Schuljahr noch fortlaufend ergänzt werden, sollen ab 2017 für alle interessierten Lehrkräfte und Schulen in Thüringen bereitgestellt werden.

 

 

Gesund Arbeiten

Gesund am Start

Patenprogramm für Auszubildende

Unser neu entwickeltes Patenprogramm für Auszubildende soll die soziale Teilhabe und dadurch das Zugehörigkeitsgefühl der Auszubildenden zum Unternehmen steigern. Dies scheint ein wesentlicher Punkt zu Beginn der Ausbildung zu sein. So erzählte uns ein Azubi: „Ich hätte mir in den ersten Wochen auch einen gleichaltrigen Ansprechpartner gewünscht. Das hätte mir in der Eingewöhnungszeit sicher oft geholfen. Ich hatte viele Fragen.“ Eine Ausbildungsleiterin äußerte sich uns gegenüber so: „Unsere Auszubildenden verbringen viel Zeit in überbetrieblicher Ausbildung und können sich manchmal nur schwer mit unserem Unternehmen identifizieren. Mit einem Patenprogramm möchten wir daher das Zugehörigkeitsgefühl stärken.“

Aus zahlreichen Gesprächen mit den Personalverantwortlichen und Azubis unserer Modellbetriebe wird zudem deutlich, dass Auszubildende zum Teil erhebliche Defizite im Gesundheitsverhalten aufweisen. Wenig Bewegung, schlechte Ernährung, wenig Schlaf, Suchtmittelkonsum oder übermäßige Nutzung der digitalen Medien ist bei vielen Auszubildenden zu beobachten. „Man kann förmlich zusehen, wie so manch ein Azubi nach Beginn der Ausbildung an Gewicht zunimmt. Anstelle von Wasser steht oftmals Limo auf dem Schreibtisch und Schokoriegel sind auch immer griffbereit“, berichtete uns die Verantwortliche für Auszubildende in einem unserer Modellunternehmen. Die Auszubildenden werden durch unser Patenprogramm für eine gesündere Lebensweise sensibilisiert und auf bereits vorhandene Angebote der Unternehmen hingewiesen. „Seit dem Beginn der Ausbildung habe ich nur noch wenig Zeit für Sport und ernähre mich schlechter als früher. Es wäre gut gewesen, wenn mir zu Beginn schon jemand von Gesundheitsmaßnahmen im Unternehmen erzählt hätte“, sagte eine Auszubildende in unseren Gesprächen.

Auszubildende und Ausbilder versprechen sich viel von dem Patenprogramm. Mit Start des neuen Ausbildungsjahres im Sommer 2016 werden Azubis der höheren Lehrjahre ihre Aufgaben als Paten für die neuen Azubis des ersten Lehrjahres übernehmen. Unser Team von VorteilJena wird ihnen dabei zur Seite stehen.

 

 

Gesund, auch wenn nicht mehr alles geht

Füreinander da sein: Der Kollege oder die Kollegin als Sherpa

Wir wollen Beschäftigte aus Jenaer Unternehmen darin unterstützen, gesund und leistungsfähig zu bleiben – für sich und andere. Seit Mitte 2015 sind wir mit dieser Projektidee nicht mehr nur in unseren Köpfen, sondern in den Betrieben und unter den Beschäftigten unterwegs.

Die Reaktionen aus den Betrieben sind nicht wie erwartet. Sie sind besser. „Mit der eigenen Einschränkung gesehen, aber nicht darauf reduziert“ fühle man sich durch solch ein Projekt, sagte eine Angestellte. „Leistungsgewandelt – wie richtig! Ich bin doch nicht behindert“ meinte ein Mitarbeiter, der erst vor kurzem nach einer langen Krebserkrankung zurück in der Welt der Arbeit kam. „Wir brauchen einen weiteren Blick auf unsere Mitarbeiter!“ so eine Personalverantwortliche aus einem der beteiligten Modellunternehmen. „Diese Mitarbeiter sind zum Teil sehr krank und können häufig nicht mehr so, wie sie wollen – das stimmt. Aber das ist niemals alles! Das sind erfahrene Kollegen, die kommen jeden Tag hierher und wollen arbeiten, dazugehören, einen Beitrag leisten. Wir wären dumm, wenn wir das als Unternehmen nicht sehen würden.“

Es sind Sätze wie diese. Sätze von Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit gesundheitsbedingten Arbeitseinschränkungen, ihren Kolleginnen und Kollegen und Personalverantwortlichen, die uns zeigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Im Februar 2016 werden Beschäftigte als Sherpas ausgebildet. Sherpas sind Menschen, die den Weg kennen und andere darin begleiten können, diesen zu gehen. Sie werden von Kollege zu Kollege in Beratungsgesprächen füreinander da sein, sich stärken und begleiten. Und sie werden nicht zuletzt zu einem Unternehmensklima beitragen, in dem man häufiger den Blick darauf richtet,  die Bedingungen zu ändern und nicht die Menschen.

Ende 2016 können wir klare Empfehlungen auf der Basis unserer Praxistests aussprechen und Ende 2017 geprüfte Praxishilfen zur Sherpa-Ausbildung anbieten. Diese Praxishilfen werden Unternehmen im Wettbewerb um Fachkräfte und im Angesicht einer alternden Belegschaft stärken.

 

 

Gesund mit Erfahrung

Mentorenprogramm für ältere Beschäftigte

Im Herbst letzten Jahres fanden unsere ersten Vor-Ort-Treffen in den Kooperationsbetrieben statt. Es boten sich zahlreiche Gelegenheiten mit den Entscheidern und leitenden Angestellten der einzelnen Firmen und Behörden in den Austausch über die Projektziele zu kommen. Die Reaktionen waren vielfältig. Eine leitende Angestellte einer kooperierenden Behörde sprach sofort von "das ist aber ein tolles Angebot, danach haben wir schon Ausschau gehalten". Wir waren positiv überrascht. Eine Betriebsleiterin sagte uns "...dass sie auch schon die Zielgruppe der 55+ Beschäftigten für besondere Angebote im Auge hatte, diese aber schwierig zu bekommen seien.“

Die nötige Skepsis wurde uns aber auch angetragen: "Wir machen doch schon so viel für unsere Angestellten, was können sie dazu noch beitragen?“ In diesem konkreten Fall wurden unsere Interventionskonzepte angepasst und auf den Betrieb zugeschnitten.

Inzwischen hat sich eine Vielzahl der 55+ Beschäftigen aus den kooperierenden Unternehmen für unser Mentorenprogramm angemeldet. Im Frühjahr 2016 beginnen die ersten Interventionen zu den Themen ‚Arbeitsplatz‘ und ‚Arbeitsweg‘. „Auf den Workshop ‚ein gesundheitsorientierter Arbeitsplatz‘ bin ich wirklich gespannt“, äußert sich eine Mitarbeiterin aus dem Verwaltungssektor.

Wir freuen uns auf die anstehenden Aufgaben, die Begeisterung weiter zu befeuern und die Skeptiker von uns zu überzeugen. 

 

 

Gesund Altern

Erinnern, erzählen, dabei sein

Gespräche zum Lebensrückblick

In den letzten Monaten erhielten wir als Mitarbeiter*innen im Gesund Altern-Teilprojekt „Erinnern, erzählen, dabei sein“ Einblicke in die unterschiedlichen Wohn- und Betreuungsstätten der AWO in Jena. Die Unterstützung, die wir durch die Leiter- und Mitarbeiter*innen innerhalb der Senioreneinrichtungen erhielten und die offene und freundliche Aufnahme in der Umsetzung unserer Lebensrückblick-Gespräche ermöglichten uns einen guten Kontakt mit den Senioren. Von den Leiter- und Mitarbeiter*innen erfuhren wir Zuspruch für unsere Arbeit. „Es ist wichtig, dass gerade auch für die Senioren Angebote geschaffen werden um die Wertschätzung ihnen gegenüber zu steigern und sie dadurch vermehrt in die Gesellschaft einzubinden.“ Die Gespräche zum Lebensrückblick stellen eine Ergänzung zur alltäglichen Arbeit dar, „da viele ältere Menschen gerne nochmal auf ihr Leben zurückschauen und ihre Erinnerungen mit jemandem teilen wollen“. Die Herausforderungen lägen jeweils darin, „speziell auf die Bedürfnisse der Senioren und einzelnen Einrichtung einzugehen“.

Während des persönlichen Austauschs mit den Senioren im Zweiergespräch (Lebensrückblick) haben wir viele interessante Eindrücke aus den Lebensgeschichten erhalten. Die älteren Personen (zwischen 70-95 Jahren) waren selbst berührt von der Fülle und dem Reichtum ihrer Lebensgeschichte. Aber auch für unsere Arbeit waren die Reaktionen der älteren Menschen motivierend. So berichtete z. B. eine ältere Dame nach dem Lebensrückblick: „Das Gespräch war ein angenehmer Zeitvertreib, sehr aufschlussreich und (schön) einen netten jungen Menschen kennengelernt zu haben.“

Durch das strukturierte Erzählen der eigenen Lebensgeschichte werden einige Erfahrungen wieder erlebbar und können teilweise noch einmal aus einem anderen Blickwinkel betrachtet werden. Ein älterer Mann sagte nach den drei Gesprächen zu seinem Leben: „Es war ganz anregend, ganz interessant mal so alles wieder aufzurühren. Sehr vieles was war, hat man so weit hinter geschoben, das man’s nicht mehr gleich sieht. Dann kam’s wieder so nach und nach, das und das. Ja, das war ja dann auch noch…. Man hat vieles vergessen und soweit weggeschoben.“ Viele wertvolle Erinnerungen können durch das Nachfragen und den gemeinsamen Austausch angeregt werden und oft stellen die Senioren dabei selbst erstaunt fest, was sie bereits alles erlebt haben.

Langfristig wollen wir einen praxistauglichen und für die Senioreneinrichtungen angepassten Leitfaden zum Lebensrückblick erstellen und zur Anwendung frei zur Verfügung stellen. Dabei werden noch viele Gespräche mit älteren Menschen und Mitarbeiter*nnen der Seniorenarbeit geführt und wahrscheinlich viele interessante Lebensgeschichten ausgetauscht werden.

 

 

Gemeinsamkeit erleben - Wertschätzung erfahren

Gruppenaktivitäten für ältere Menschen

Im Laufe des letzten halben Jahres konnten wir drei Durchgänge zur „Reisegruppe“ gemeinsam mit engagierten Seniorinnen und Senioren gestalten. Das Gruppenprojekt mit dem Ziel, imaginäre Reisen zu gestalten und dadurch Gemeinsamkeit zu erleben und Wertschätzung zu erfahren fand großen Anklang.

Empfangen wurden von Seiten der Senioreneinrichtung mit fröhlichen Begrüßungen wie „Sie werden schon gespannt erwartet!“

Unser Themenkoffer „Ostsee“, ein alter DDR-Reisekoffer gefüllt mit einem kleinen Globus, Strandutensilien, Sand, Bildbänden, Bernsteinen und kulinarischen Köstlichkeiten regte die älteren Menschen zu Austausch und Erfahrungsberichten an. Die Mitbringsel aus dem Koffer wurden schon nach kurzer Zeit herumgereicht und gaben Anlass über vergangene Urlaube zu reden: „Ja, mit meinem Trabbi bin ich auch immer in den Urlaub gefahren, aber so blau wie dieser hier war er nicht!“ sagte ein älterer Herr während er den Miniatur-Trabbi in der Hand hielt und leicht über den Tisch rollen ließ. Auch der Strohhut wurde direkt von Kopf zu Kopf gereicht.

Wir bekamen immer wieder die Rückmeldung, mit neuen Ideen den Alltag in den Einrichtungen zu bereichern und „neuen Schwung“ hineinzubringen.

Verabschiedet wurden wir an einem Tag mit den Worten: „Wenn alle gemeinsam an einem Tisch sitzen und etwas in den Händen halten worüber sie berichten können ist das einfach schön. Danke!“

Die Gruppenaktivitäten für ältere Menschen, die wir derzeit mit unseren Modellpartnern testen und in Form von Erlebniskoffern aufbereiten, werden ab 2017 auch anderen Senioren-Einrichtungen zur Verfügung stehen.